Das neue iPad – Lieferzeiten erhöhen sich

Vier Tage ist es nun her, seit das neue iPad der Weltöffentlichkeit präsentiert und vorgestellt wurde. Das bessere Display, der schnellere Prozessor und die stärkere Kamera sorgen für einen Boom, wie man ihn von Apple Gadgets bereits kennt.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Schon am Tag der Vorstellung des neuen iPad erlag die Apple-Seite den vielen Zugriffen und dem Wunsch der Kunden, das Gerät vorzubestellen. Wer schnell war und zu den ersten gehörte, kann sich nun freuen. Apple bestätigte gegenüber der USA Today, dass der erste Charge vollständig vergriffen ist. Im Apple-Store machte sich dies an den Lieferzeiten bemerkbar. War das Versanddatum für den ersten Charge der 19. März, so gab es nun eine weitere Erhöhung der Versandzeiten. Im aktuellen Bestellvorgang bekommt man schon eine Lieferzeit von 2-3 Wochen vorgegeben.

Die Lieferzeiten werden weiter steigen

Es ist davon auszugehen, dass sich in den kommenden Tagen diese Angabe noch weiter erhöhen wird. Auch beim iPad2 gab es mitunter Lieferzeiten von bis zu 4 Wochen. Dass man diese Marke mit dem neuen iPad „toppen“ kann ist anzunehmen. Apple lebt, das neue iPad boomt. Verkaufs-Rekordzahlen werden folgen.

iPad 2 gegen das neue iPad eintauschen

Die Überschrift klingt gut, lässt sich als solches aber nicht unbedingt zu 100% einhalten. Der Grund liegt natürlich auf der Hand: Das neue iPad ist mit Erscheinung natürlich um einiges mehr wert als das iPad 2. Dieses wiederum ist mehr wert als das erste iPad. Wer eines der älteren Geräte besitzt, sich aber Ende März das neue iPad besorgen möchte, kann den Vorgänger verkaufen.

Sicher stehen Online-Marktplätze wie eBay hoch im Kurs, eine einfache und schnelle Variante bietet aber auch flip4new. Auf dieser Plattform ist es kinderleicht, sein altes Gadget für eine bestimmte Summe zu verkaufen. flip4new selbst bestimmt dabei den Preis und macht Abstufungen vom Zustand und Umfang des Zubehörs abhängig. Für ein iPad 2 mit 64 GB bekommt man bei sehr gutem Zustand und Vorhandensein der Originalverpackung noch 400 Euro. Bei eBay gibt es aktuell zwar mehr, ist der Aufwand jedoch um einiges höher. In dem Falle muss natürlich jeder selbst entscheiden, für welche Variante er sich lieber entscheiden möchte. Ein besonderer Service von flip4new ist der kostenlose Versand des Gadgets. Direkt nach dem Verkauf erhält der Verkäufer per E-Mail ein bezahltes DHL-Versandlabel, mit dem beispielsweise das iPad2 kostenlos versandt werden kann.

Natürlich ist es auch möglich andere Devices zu verkaufen. Solltet ihr also noch ein iPhone 3G, iPhone 4 oder auch Produkte anderer Hersteller besitzen, könnt ihr diese über die Plattform ganz einfach zu Geld machen. Mehr Informationen dazu gibt es direkt auf der Internetseite von flip4new.

Zusammenfassend ein klasse Service, der möglicherweise weniger Gewinn bringt als der Verkauf bei eBay, aber um einiges einfacher und schneller ist. Eine super Alternative also zu Auktionshäuser wie eBay und eine sichere Möglichkeit sein altes Device zu Geld zu machen.

Apples neues iPad

Nach einer langen Wartezeit wurde am Mittwochabend das neue iPad aus dem Hause Apple vorgestellt und, soviel gleich vorweg, das Rad wurde dabei schlechterdings nicht neu erfunden: Ein technischer Fortschritt, insbesondere im Hinblick auf die Leistung, soll das Gerät vor der gesamten Konkurrenz weiterhin gut dastehen lassen, wenngleich dieser Schritt bislang kaum notwendig schien, da die Vorgängergeneration ohnehin dominierend auf dem Markt agierte.

Dennoch wurde ein leistungsstärkerer Prozessor mit integrierter Vierkerngrafik verbaut, um alle momentanen und zukünftigen Anwendungen mit ordentlich Dampf zu befeuern – im Hinblick auf Zukunftssicherheit sicherlich eine gute Lösung, wenngleich die meisten Nutzer wohl nur wenig davon bemerken werden. Dennoch bringt dieses leistungsstärkere Modell einige Vorteile: Zukünftige Programme werden flüssiger laufen, Spiele lassen sich problemlos genießen und selbst hochauflösende Filme werden akkurat und ohne Probleme berechnet und dargestellt, sodass der Unterhaltung in Zukunft kein Riegel vorgeschoben wird. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Leistungsunterschied jedoch höchstens messbar, aber kaum spürbar. Dennoch: Der Kunde dankt – nur eben erst später.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre die wichtigste Neuerung am neuen iPad für viele Kunde demnach die Verbesserung des Displays: Auch hier hält nun, wie bereits vom iPhone bekannt, ein hochauflösender Schirm Einzug, welcher mit einer Auflösung von 2048*1536 angesteuert wird und somit eine Dichte von 264ppi („ppi“ bezeichnet die Pixeldichte auf einem Quadrat-inch, also die Menge an dargestellten Pixeln pro Fläche) erreicht. Das „Retina“ getaufte Display bietet so eine bessere, weil feinere, Darstellung der Objekte auf dem Schirm, wodurch sämtliche Tätigkeiten mit dem neuen iPad angenehmer werden. Das Display ist schonender zu den Augen und bietet mehr Komfort: ein dickes Plus! Alle offiziellen Anwendungen werden laut Hersteller an die neue Auflösung angepasst, während jene von Drittanbietern automatisch hochskaliert werden – so soll eine so breite Unterstützung wie nur irgend möglich angeboten werden.

Die Kamera wurde, gemäß dem Leitsatz der technischen Verbesserung, allem Anschein nach ebenfalls aufgemotzt: Fortan verrichtet in dem neuen iPad dieselbe Kamera ihren Dienst, welche bereits im iPhone 4S gute Arbeit liefert. Bessere Blenden, 5-megapixel-Fotos und die Möglichkeit zur HD-Videoaufnahme sind gute Argumente für künstlerische Zeitgenossen, wobei man die Größe des Geräts nicht außer Acht lassen sollte. Wer sich daran jedoch nicht stört, für den stellt das neue iPad eine gute Alternative zu Entry-Level digitalen Fotoapparaten dar. Mit all diesen Verbesserungen sollte sich die Bildqualität der aufgenommenen Photos und Filme auf dem neuen iPad ohnehin drastisch verbessern.

Neu hinzu kam überdies ein 4G-Modul, welches auch unterwegs einen Internetzugang (mit entsprechenden Kosten) mit hoher Geschwindigkeit ermöglicht und nunmehr weltweit einsetzbar ist. Leider scheint das Gerät bislang nicht die LTE-Netze in Deutschland ansteuern zu können, das könnte sich aber noch ändern. Für das schnelle Browsing zwischendurch reicht es ohnehin. Die Möglichkeit, das Gerät als Hotspot für weitere Wlan-fähigen Geräte in der näheren Umgebung zu nutzen, ist ebenfalls eine sehr gelungene Idee.

Bei all diesen Hardware-Neuerungen liegt die Sorge nahe, dass sich die Batterielaufzeit des neuen iPads dramatisch reduzieren könnte, die richtige Situation vorausgesetzt. Apple ließ jedoch verlauten, dass ein größerer Akku verbaut werde, welcher den vergrößerten Stromverbrauch auffangen und relativieren sollte: Somit sollte eine nahezu identische Laufleistung bei gleichzeitig erhöhter Geschwindigkeit erreicht werden. Zehn Stunden Laufzeit (Neun Stunden im 4G-betrieb) wären somit weiterhin eine Hausnummer, an der sich die Konkurrenz zu messen hat.

Schlechte Nachrichten also für alle anderen Anbieter auf dem Tablet-Markt: Der Marktführer prescht erneut vor, um den ansonsten so sehr auf Leistung aufgebauten Angeboten der anderen Hersteller den Wind aus den Segeln zu nehmen.